Monatsübungen PDF Drucken E-Mail

Monatsübung (1)


Meditationsübung

Sitze jeden Tag mindestens 5 Minuten und visualisiere einen geraden Rücken, Nacken und Kopf.
Beobachte deinen Atem.

2-Minuten-Übung©

z.B. zur Entspannung in der Mittagspause.  

 

Um zu entspannen und wieder zu sich selbst zu kommen, hilft es seinen Geist frei und leer von den Impulsen und Aktivitäten des Tagesgeschehens machen zu können. Dazu setzen wir uns auf einen Stuhl aufgerichtet und bequem hin mit den Füssen flach am Boden.  

 

In der ersten Minute geben Sie Ihrem Geist die Möglichkeit, alle Gedankenbewegungen, Erinnerungen, Empfindungen und Bilder hervorbringen zu können, die ihn aus dem Tagesgeschehen oder der vergangenen Wochen noch beschäftigen.Stellen Sie sich dabei vor, dass Sie innerlich ein paar Schritte zurück treten und diese Bewegungen im Geist anschauen wie einen Film, ohne die einzelnen Bilder dabei festzuhalten, sondern lassen Sie sie gehe wie sie gekommen sind.  

 

Sobald Ihr Geist einen Gedankenimpuls hervorgebracht hat, schauen Sie sich ihn an und geben ihm einen Namen und stellen dieses Thema wie ein Buch in ein Bücherregal. Sie versichern Ihrem Geist, dass Sie sich zu einer anderen Zeit ausführlich mit diesem Thema beschäftigen werden.Nach einer Minute wenden Sie Ihre geistige Aufmerksamkeit hin zur Nasenspitze und beobachten den Unterschied von Ein- zu Ausatmung in den Nasenflügeln. Dabei spüren Sie die etwas kühlere Luft in der Einatmung und die etwas wärmere Luft in der Ausatmung - sonst nichts.Wir stellen dabei fest, dass wir die Ein- und Ausatmung geschenkt erhalten, ohne dass wir irgend etwas dafür zu tun brauchen - von einer Kraft, die uns voll akzeptiert wie wir sind mit all unseren Stärken und all unseren Schwächen.Jede Einatmung ist eine neue Chance. Jede Ausatmung eine tiefe Reinigung und Befreiung.  

 

Nach dieser Minute stellen Sie sich für die nächsten 10 Sekunden geistig auf die noch folgenden Themen des Tages ein und lösen sich aus dieser mentalen Entspannung.  

 

Bevor Sie wieder anfangen zu arbeiten, können Sie sich noch kurz am ganzen Körper ausklopfen, beginnend bei den Schultern und Armen über den Brustkorb, die Bauchdecke, den Rücken, die Beine, Füße und Zehen und wieder hoch. Das entspannt die Muskulatur und belebt das zentrale Nervensystem. Jetzt können Sie mit Ihrer Arbeit entspannt und konzentriert beginnen.  

 

Autor: Wolfgang Bischoff Himalaya Institut


Tapasübung (Feuerübung)

Diese Übung soll sanft den Willen schulen stetig an uns zu arbeiten und zu beobachten.

Gib irgendeine Verhaltensweise, die dir besonders lieb ist für einen Monat auf. Wähle diese Übung so, dass sie dir leicht fällt. Es kann eine kleine Veränderung sein wie etwa morgens nur 1 Tasse Kaffee zu trinken und nicht wie sonst 2. Oder anstelle der gewohnten Lieblingssendung im TV Yoga zu üben.

Beachte 3 Regeln:
Arbeite an dir, ohne jemanden zu verletzen.
Bereite niemand Unannehmlichkeiten.
Tue es so unauffällig wie möglich. Behalte die Übung für dich so gut du kannst.


Übung zur inneren Haltung

Diese Übung lehrt dich die innere Wachsamkeit. Achte auf deine Vorstelllungen und Gedanken. Denke nur bedeutende Gedanken. Lerne nach und nach, in deinen Gedanken, das Wesentliche vom Unwesentlichen und die Wahrheit von der bloßen Meinung zu trennen.

Beim Zuhören der Reden der Mitmenschen versuche, ganz still zu werden in deinem Inneren und verzichte auf alle Zustimmung, besonders auf alle abfälligen Urteile, auch in deinen Gedanken und Gefühlen. Beobachte ob es dir schwer fällt oder nicht. Diese Übung führt zu mehr Gelassenheit und fördert deinen inneren Beobachter.


Monatsübung (2)


Meditationsübung

Sitze jeden Tag mindestens 5 Minuten und visualisiere einen geraden Rücken, Nacken und Kopf.
Beobachte deinen Atem.


Baumbetrachtungsübung

Such dir einen Baum den du von zu Hause schnell erreichen kannst. Vielleicht kannst du ihn sogar von deinem Lieblingsplatz sehen. Betrachte diesen Baum wie er ist. Beobachte den Baum und deine Gedanken, die du in dem Moment der Betrachtung hast. Mache diese Übung jeden Tag für 5 Minuten.


Nadi Shodhana

Übe jeden Tag die Nasen-Wechselatmung (Nadi Shodhanam) mit 3 Durchgängen.
Setz dich aufrecht hin. Prüfe welches Nasenloch zur Zeit aktiv ist. Dann atme dort aus. Denke bei 6. an den Wechsel. AA bedeutet Ausatem und EA Einatem!

Beispiel:
Dein rechtes Nasenloch ist aktiv und du kannst dort freier atmen, dann:

1.    AA re
2.    EA li
3.    AA re
4.    EA li
5.    AA re
6.    EA li
7.    AA li
8.    EA re
9.    AA li
10.  EA re
11.  AA li
12.  EA re

Dann 3 vollständige Atemzüge Pause.

3. AA + EA
2. AA + EA
1. AA + EA

Beginne danach von vorne und wiederhole diesen Zyklus noch 2 Mal.

Quellenverweis: Himalaya Institut Hamburg



 
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