Business Yoga PDF Drucken E-Mail


Business Yoga - ist das Geheimnis für Unternehmerischen Erfolg durch die Wertschätzung der dort beschäftigten Menschen.


Gerne kommen wir auch in Ihr Unternehmen. Angebot auf Anfrage.

Business Yoga stärkt Ihre mentalen Fähigkeiten. Auch werden Kreativität und
Leistungsfähigkeit gefördert. Sie fühlen sich wohl und sind guten Gewissens etwas für sich getan zu haben. Schalten Sie ab von den vorliegenden Problemen und kommen Sie zu sich, um dann voller Energie und mit einem freien Kopf die Dinge neu angehen zu können.
Manchmal sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht. Doch oft nach einer ruhigen Yogaübungseinheit sind wir entscheidungsfreudig und klar. Diese CD bietet Ihnen die Möglichkeit eine sinnvolle Pause zu machen. Befreien Sie sich von unnötigem Ballast. Wir müssen bedenken, dass wir Entspannung lernen können.  Regelmäßiger Streß kann zur Gewohnheit führen, sich ständig anzuspannen. Wo ständige Anspannung ist, brauchen wir als Ausgleich aktive Entspannung.
 

Business Yoga als Mentaltraining ist zur Prävention & Hilfe bei Burn Out & Streß geeignet.


Wenn wieder einmal ein Termin den nächsten jagt und der Kopf nicht entscheidungsfreudig, klar und frei ist, dann ist es Zeit für eine wirkliche Pause. Das Fitnesstudio oder das Spazierengehen erfrischen den Körper und halten ihn vital. Aber auch unser Geist muss gepflegt werden. Regelmäßig sollten wir ihn von unnötigem Ballast befreien und lernen, dass wir uns am Besten gesund halten, wenn wir gelernt haben uns zu entspannen. Ja, Entspannung können wir lernen. Angespannt zu sein kann zur Gewohnheit unserer mentalen Führungsebene werden. Gewohnheiten sind wissenschaftlich bewiesen von unserem Geist erlernt. Alles Erlernte kann jedoch, wenn wir es bewusst wahrnehmen, umstrukturiert bzw. neu gelernt werden, sofern wir einen Nutzen erkennen.

Business Yoga: Übungen für Kopf, Nacken und Schultern im Sitzen z. B.am Arbeitsplatz

1. Business Yoga Übungen:

1.1. Anfangsentspannung
Zu Beginn lockere deine Kleidung, dann setz dich entspannt in deinen Stuhl und komm in die Kutscherhaltung. Dazu öffne leicht deine Oberschenkel und finden guten Kontakt zur Sitzfläche. Die Unterschenkel stehen senkrecht und deine Füße spüren den Kontakt zum Boden. Spüre den Fluß deines Atems und mit einer tiefen Ausatmung lass dich soweit wie möglich in einen Rundrücken hineinfallen. Der Schwerpunkt des Oberkörpers liegt über der Beckenmitte. Der Kopf hängt schwer hinab und die Arme ruhen locker auf den Oberschenkeln und haben keine Stützfunktion. (Sollte Ihnen diese Haltung nicht angenehm sein, dann kommen Sie in alternativ in den aufrechten, angelehnten Sitz mit möglichst wenig Grundspannung.)
Wenn du magst, dann schließe nun sanft deine Augen. Bringe dann deine Aufmerksamkeit zum Atem. Lass deinen Atem fließen. Beobachte wie er kommt und geht ohne ihn zu beeinflussen. Sei ganz bei dir. Wenn doch Gedanken kommen, die dich von der Beobachtung deines Atems ablenken, dann schau dir den Gedanken an, setz ihn bildlich auf eine Wolke und lass ihn davonziehen. Aufmerksamkeit lenke dann wieder auf die Atmung. Beobachte die kühlere Ein- und die wärmere Ausatmung in deiner Nase.
Dann langsam innerlich darauf einstellen, dass du diese Übung beenden möchtest. Nimm die Arme neben den Körper und richte dich sanft auf. Nun hebe deine Arme über die Körperseiten und recke und strecke dich. Gähnen und seufzen ist erlaubt, dann ausatmend senke deine Arme wieder ab und streiche dir dein Gesicht aus.

1.2. Entspannungsübung Gesicht mit FOTO abb.3
Setz dich nun gerade, aufrecht und bequem. Die Arme lege auf die Oberschenkel oder halte sie entspannt neben deinem Körper. Bringe die Aufmerksamkeit in dein Gesicht. Aktiviere dann  langsam die Muskeln in deinem Gesicht, indem du mit der nächsten Einatmung die Augen zusammenkneifst, die Nase rümpfst, die Lippen spitzt, die Stirn in Falten legst und die Zähne aufeinander beisst. Dann mit der nächsten Ausatmung löse die Anspannung wieder mach das noch einige Male in deinem Atemrhythmus ….und noch ein letztes Mal, dann spür nach wie sich dein Gesicht nach dieser Übung anfühlt.

1.3. Übungen Hals und Nacken: Ohr Richtung Schulter foto abb. 4
Bringe jetzt deine Aufmerksamkeit auf deinen Hals und Nacken. Mit dem nächsten Ausatmen bringe dein rechtes Ohr in Richtung rechte Schulter. Spüre die Dehnung in der linken Halsseite. Einatmend komme mit dem Kopf zurück zur Mitte. Ausatmend bringe das linke Ohr  in Richtung linke Schulter und spüre die Dehnung in der rechten Halsseite. Einatmend wieder zur Mitte. Übe das noch einige Male im Wechsel. …jetzt jede Seite noch einmal, dann spüre nach.

1.4. „Ja“ Übung: Kinn Richtung Brust foto abb. 5
Halte den Kontakt zu deinem Atem. Zentriere deine Gedanken auf den Atem. Mit dem nächsten Ausatem kommt dein Kinn in Richtung Brustbein, Einatmend kommt der Kopf über die Mitte nach oben als wolltest du „ja“ sagen. Achte darauf, dass du deinen Kopf nicht in den Nacken legst, sondern sanft nach oben richtest. Noch einige Male im Wechsel. Sag „ja“ zum Leben.


1.5. „Nein“ Übung, Kopf bewegt sich wie als wolltest du nein sagen Foto abb. 6
Wo ein „ja“ ist sollte auch ab und an ein „nein“ sein, um die Balance zu halten. Bei der nächsten Übung bringe dein Kinn ausatmend zur rechten Schulter. Einatmend zurück zur Mitte, ausatmend bewege dein Kinn zur linken Schulter. Als wolltest du „nein“ sagen. Übe das noch einige Male. Wichtig ist immer nachzuspüren, was die Übung bewirkt hat.

1.6. Kutscherhaltung
Mach Pause und komm wie zu Anfang der Übungseinheit in die Kutscherhaltung. Lenke deinen Atem tief in deinen Rücken. Ausatmend lass mehr und mehr los, entspann dich.
Beende behutsam diese Haltung…langsam mit einer Einatmung richte dich wieder auf und setzt dich aufrecht, gerade und bequem. Die Arme locker neben dem Körper oder auf den Beinen abgelegt.

1.7. Schulterübung: Schultern hoch zu den Ohren foto abb. 7
Lenke deine Aufmerksamkeit jetzt zu deinen Schultern. Mit dem nächsten Einatem ziehe deine Schultern hoch zu den Ohren und mit dem nächsten Ausatem lass sie wieder sinken. Wiederhole diese Übung in deinem Atemrhythmus…. Und noch ein letztes Mal… dann spür nach. Wie fühlen sich deine Schultern jetzt an?

1.8. Schulterkreise Foto Abb. 8
Lege nun deine Finger auf die Schultern, die Ellbogen zeigen zu den Körperseiten. Dann hebe deine Ellbogen nach oben an, bringe sie über vorne in Richtung zueinander, nach unten, nach hinten und wieder nach oben. Auf diese Weise lass nun deine Schultern kreisen. Halte den Kontakt zum Atem und beobachte wie sich die Übung in deinen Schultern anfühlt. Dann kreise auch in die andere Richtung. Langsam lass die Übung ausklingen und senke die Arme ab. Lass sie locker neben dem Körper hängen. Spür der Übung nach.

1.9. Handgelenke kreisen Abb. 9
Die Arme hängen ab den Schultern ganz locker neben dem Körper. Beginne jetzt deine Handgelenke zu kreisen. Kreise auch einige Male anders herum. Spür nach, Arme bleiben locker neben dem Körper.
1.10. seitliche Körperdehnung Foto Abb. 10
In der nächsten Übung geht es um die seitliche Körperdehnung. Dazu hebe Einatmend deinen rechten Arm möglichst gerade über die Körperseite nach oben und strecke ihn nach oben. Ausatmend senke deine rechte Schulter ab, wobei der Arm jedoch weiterhin nach oben gestreckt bleibt. Einatmend verteile dein Gewicht auf beide Sitzbeinhöcker. Mit dem nächsten Ausatem beuge dich nach links. Einatmend richte dich wieder auf. Ausatmend senke deinen rechten Arm wieder ab. Bringe dann deine Aufmerksamkeit dann auf den linken Arm. Hebe Einatmend deinen linken Arm möglichst gerade über die Körperseite nach oben und strecke ihn nach oben. Ausatmend senke deine linke Schulter ab, wobei der Arm jedoch weiterhin nach oben gestreckt bleibt. Einatmend verteile dein Gewicht auf beide Sitzbeinhöcker. Mit dem nächsten Ausatem beuge dich nach links. Einatmend richte dich wieder auf. Übe diese Abfolge einige Male im Wechsel. Achte auf darauf, dass du Atem und Bewegung verbindest. Halte zu keiner Zeit deinen Atem an. Wenn du merkst, dass dir das Üben mit dem Atem schwer fällt, dann lass den Atem fließen und beobachte ihn während du übst.

1.11. Kutscherhaltung / Ausgleichshaltung:
Komm in die Kutscherhaltung. Lass den Atem tief in deinen Rücken fließen. Spüre wie sich dein Körper anfühlt. Spüre wie es dir mit diesen Übungen geht.
Mach eine Pause… Beende behutsam diese Haltung…langsam mit einer Einatmung richte dich wieder auf und setzt dich aufrecht, gerade und bequem. Die Hände lege locker auf den Beinen ab.

1.12. Körperdrehung Abb. 11
Stell dich nun auf eine Körperdrehung ein. Nimm Kontakt auf zu deiner Atmung. Bringe dann mit der nächsten Einatmung deine Wirbelsäule in eine Aufrichtung, streck die Wirbelsäule. Halte deine Schultern ganz locker dabei. Jetzt drehe möglichst mit einer Ausatmung deinen Oberkörper locker nach rechts und such dir einen Fixpunkt z. B. an der Wand den du einfach erreichen kannst. Merke dir diesen Punkt und beobachte, ob sich dieser Punkt im Laufe der Übung verschiebt. Einatmend drehe zurück zur Mitte. Übe nun die andere Seite. Mit einer weiteren Einatmung strecke die Wirbelsäule in die Länge… mit einer Ausatmung drehe dich nun nach links. Auch hier such dir einen Fixpunkt den du leicht erreichen kannst. Einatmende drehe wieder zurück. Wiederhole die Übung auf beiden Seiten einige Male und beobachte jeweils den Fixpunkt, ob er sich verschiebt. Versuche mit jeder weiteren Drehung, diese zu intensivieren. Beende allmählich die Übung und spüre nach.

1.13. Schlussentspannung im Kutscher
Komm dann zur Schlussentspannung in die Kutscherhaltung.
Dazu öffne leicht deine Oberschenkel und finden guten Kontakt zur Sitzfläche. Die Unterschenkel stehen senkrecht und deine Füße spüren den Kontakt zum Boden. Spüre den Fluß deines Atems und mit einer tiefen Ausatmung lass dich soweit wie möglich in einen Rundrücken hineinfallen. Der Schwerpunkt des Oberkörpers liegt über der Beckenmitte. Der Kopf hängt schwer hinab und die Arme ruhen locker auf den Oberschenkeln und haben keine Stützfunktion.
Wenn möglich schließe deine Augen und senk dich weiter in die Haltung des Kutschers hinein. Dein Atem fließt. Er kommt und geht. Beobachte wie der Atem dich durchströmt. Bemerke wie sich dein Körper nach diesen Übungen anfühlt.
Allmählich komme zu einem Ende mit deinen Betrachtungen. Entschließe dich innerlich wieder im hier und jetzt auf deinem Stuhl hier in diesem Raum anzukommen. Spüre den Kontakt der Füße zum Boden. Spüre den Kontakt zum Stuhl. Bewege kräftig deine Arme. Spann sie fest an und lass sie wieder locker und komme wieder in die Aufrichtung. Hebe deine Arme über die Körperseiten nach oben, recke und strecke dich. Streich dir dein Gesicht aus und öffne deine Augen.


Schlussbemerkung
Üben Sie ohne Leistungsdruck aufkommen zu lassen. Üben Sie mit Zeit und Gelassenheit, auch wenn einmal die Übungen nicht funktionieren und das Gedankenrad sich auch durch die Übungen nicht anhalten läßt. Das ist menschlich und darf sein. Jede Tagesform unterscheidet sich von der vorherigen. Wenn sich Ihr Körper jahrelang mit dem Festhalten von Anspannung befasst hat, dann verlangen Sie von Ihm keine Entspannung beim ersten Üben. Lassen Sie sich und Ihrem Körper Zeit, die neue Gewohnheit der Entspannung in Ihr Leben zu integrieren.


Alle Übungen auch in gesprochener Form als CD erhältlich!

Hörproben möglich unter www.sprecherkult.de/index.php

SANJAYA by Maike Savidis -  Business Yoga
Übungen für kopf, nacken & schultern im Sitzen zum beispiel am arbeitsplatz

ISBN 978-3-00-030666-2






Als weitere Entspannungs CD empfehlen wir:

Entspannungs- & Mentaltraining – zur Prävention und Hilfe bei Burn Out sowie Streß  – SANJAYA by Maike Savidis


ISBN 978-3-00-030665-5






 
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